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Pressemitteilung vom 05.08.2021
FWG Antrag zur Unterstützung von Schwimmkursen geht in die zweite Runde

Sichtlich irritiert zeigt sich die FWG Nidderau über die neueste Pressemitteilung zu einem geplanten Antrag der SPD zur finanziellen Unterstützung von Schwimmkursen im Nidderbad. Bezweckt dieser Antrag doch exakt das Gleiche, was die FWG Fraktion mit einem Ergänzungsantrag zum Antrag der CDU (kostenloser Eintritt für Kinder) bereits 08.07.2021 beabsichtigte.

Seinerzeit hatte man den Antrag der FWG auf Durchführung von Schwimmkursen durch die DLRG und deren Finanzierung durch die Stadt rigoros abgelehnt. Umso erstaunter nimmt die FWG Fraktion jetzt zur Kenntnis, dass die SPD gerade mal einen Monat später versuchen will, genau diese Vorgehensweise als eigene Idee zu verkaufen.

Ein Auszug aus der Niederschrift der Sitzung vom 08.07.2021 gibt den Wortlaut des FWG Antrags und das Abstimmungsverhalten wieder:

Die Verwaltung wird beauftragt, mit der DLRG dahingehend zu verhandeln, dass vermehrt Schwimmkurse für Kinder angeboten werden können. Die Kurse sollen von der Stadt finanziert werden. Unterschiedliche Finanzierungsmodelle sollen geprüft werden.

Es folgen Wortmeldungen von Herrn Michael Bär, Frau Abel, Frau Birnbaum, Frau Sacha und Herr Bürgermeister Bär.

Abstimmungsergebnis zum Ergänzungsantrag der FWG-Fraktion:

Ja-Stimmen: (14) Nein-Stimmen: (19) Enthaltungen: (2)

SPD (0), Grüne (0), CDU (11), FWG (3), FDP (0) (ja-Stimmen – Anm. des Verf.)

SPD (13), Grüne (6), CDU (0), FWG (0), FDP (0) (nein-Stimmen – Anm.des Verf.)

SPD (0), Grüne (1), CDU (0), FWG (0), FDP (1) (Enthaltungen- Anm. des Verfassers)

Damit wird der Ergänzungsantrag abgelehnt.

Beschluss: Der Antrag wird abgelehnt.

„Vor dem Hintergrund, dass die FWG Fraktion genau bei dieser Diskussion noch persönliche Angriffe gegen ein SPD-Mitglied verurteilt hat, lässt diese Pressemitteilung sowie die Ankündigung eines in der Sache völlig gleichen Antrags jede politische Fairness und jeden Anstand vermissen.“, so Fraktionsvorsitzende Anette Abel tief enttäuscht. Und weiter: „Die FWG bedauert, dass die bislang konstruktive Zusammenarbeit durch eine solche Aktion seitens der SPD konterkariert wird!“

Die FWG Fraktion würde es begrüßen, wenn die SPD im Sinne des politischen Anstands diesen Antrag nicht stellen und der Schwimmbadkommission weitere Überlegungen und Empfehlungen an die Verwaltung überlassen würde.




















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